Langenhagen-Schulenburg. Die
Verwaltung möchte was – nämlich eine gepflasterte Mischverkehrsfläche mit einer
mittig verlaufenden Muldenrinne zur Entwässerung auf der 300 Meter langen
Fichtenstraße in Schulenburg bauen. Zudem möchte sie darauf wechselseitige
Pflanzinseln zur Verkehrsberuhigung mit Stauden und Bäumen installieren.
Problem: Die Anwohner sehen das offenbar ganz anders. Sie wollen zwar die
Straßensanierung, aber ihre noch vorhandenen Parkplätze behalten.
Während die Verwaltung sich kreativ gibt und viel Steuer-Geld ausgeben will,
oder besser gesagt, bereits für Planung und Gedöns ausgegeben hat, wollen die
Menschen, die vor ihrer Haustür mit der Straße leben müssen, etwas Brauchbares.
Sie wollen etwas Einfaches, etwas Schlichtes und ganz ohne Klimbim.
Eine Straße muß für die Anwohner
funktionell sein. Doch die Verwaltung hat wieder einmal eine teure Arbeitsbeschaffungsmaßnahme
daraus für sich selbst kreiert. Das ist auch eine Form der Ignoranz gegenüber
dem Bürger. Und Gedanken an das dringend nötige Sparen verliert die Verwaltung
noch immer nicht.
Nun ist der Widerstand der betroffenen Anlieger so sehr gewachsen, dass sie ihrer Empörung freien Lauf gegeben haben. Dadurch ist auch Bürgermeister Mirko Heuer munter geworden. Denn im September finden die Kommunalwahlen statt – und Herr Heuer möchte als Langenhagener Bürgermeister wiedergewählt werden. Also erteilt er eine Weisung an Frau M., seine ansonsten recht unbewegliche Abteilungsleiterin Straßenbau, etwas Verwaltungseinsicht und eine gewisse Aktivität vorzutäuschen. Im Kern verändert sich am Plan eh nichts; eigentlich handelt es sich nur um eine oberflächliche Kosmetik. In einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung hört sich das dann etwa so an: „Wir haben bewusst nachgeschärft und das Planungsbüro in die Pflicht genommen.“ Ja das böse Planungsbüro und die gesetzlichen Vorgaben. So geht das, Gesetze werden quasi als Korsett interpretiert. „Da können wir leider gar nichts tun, aber im Interesse des Bürgers sind wir über unseren Schatten gesprungen!“, wird uns suggeriert. Ein paar Parkplätze mehr sollen erhalten bleiben. Bravo!
In anderen Fällen interessiert sich die Stadtverwaltung überhaupt nicht für geltende Gesetze, wenn diese ihr nicht in den Kram passen. Da wird dann lustig darauf losgelogen und versucht, das Ding wie gewünscht hinzubiegen.
Nicht nur der Vorgang Fichtenstraße lädt den Bürger dazu
ein, einige Fragen zu stellen:
Warum wird für jede Maßnahme die Planung für teures Geld an externe
Planungsbüros vergeben? Welche Kompetenzen besitzen eigentlich die eigenen
Mitarbeiter in den sogenannten Fachabteilungen, wie etwa das Bauamt? Können die
ihren Job nicht? Müssen deswegen Unmengen an Dienstleistungen und Arbeitsstunden
von außerhalb für die Stadtverwaltung hinzugekauft werden? Natürlich alles auf
Steuerzahlerkosten?
Es wird höchste Zeit, diese Verwaltung zu durchforsten und alles was dort überflüssig ist, zu entfernen. Eine über weite Strecken im Grunde arbeitslose Verwaltung mit über 1100 Behördenbeschäftigten kann sich eine Stadt wie Langenhagen mit nur 57-tausend Einwohnern einfach nicht (mehr) leisten.
Gerriet Kohls, Langenhagen,
04.04.2026
Zugabe. Zwar bezogen auf die Bundesverwaltung, genauer das Wirtschaftsministerium, aber mit gleichem Befund:
Politik mit Kopf (260403) – Beamte können es nicht! Berater sollen tausende Stunden arbeiten und bekommen nur Peanuts!
Der Rathausanbau am Freitagvormittag, 16. Mai 2025
Langenhagen. Da steht er nun, der Rathausanbau an der Konrad-Adenauer-Straße. Noch im Rohbau, die Ausmaße aber deutlich markierend. Ist das ein Zweckbau oder ein Protzbau oder geht es schon in Richtung Gigantomanie – jedenfalls für Langenhagener Verhältnisse? Sicher jedoch ist das Bauwerk ein Sinnbild für die Maßlosigkeit einer öffentlichen Verwaltung, die es verlernt hat, sich selbst zu bescheiden und nötigenfalls zu korrigieren, wenn ein Fehler begangen wurde. Ein Bild für eine Verwaltung, die parteipolitisch durchwoben ist und sich weitgehend vom Bürger entfernt hat. Die Staatsquote in der Wirtschaft steigt von Jahr zu Jahr. Die 50 Prozent sind längst überschritten. Die enorme Bürokratisierung greift in viele private und wirtschaftliche Lebensbereiche ein, mit der Wirkung, daß die sozialistische Planwirtschaft immer realer und der Bürger immer weiter entmündigt wird. Zugleich werden die bestehenden Steuersätze gerne erhöht oder neue Steuern und Abgaben erfunden, denn die öffentliche Hand ist unersättlich. Die Bürger aber, genauer die wertschöpfenden Nettosteuerzahler, jene, die kein Steuergeld zum Lebensunterhalt erhalten, dürfen sich mit Recht fragen, was sie von der gegenwärtigen Verwaltung denn so haben. Die über 1100 Angestellten und Beamten der Stadt Langenhagen kosten jedes Jahr rund 60 Millionen Euro allein an Gehältern. Der Rathausanbau darf zurzeit auf 100 Millionen Euro taxiert werden. Ob es dabei bleibt, ist unwahrscheinlich. Merke: Wenn der Staat baut, wird es teuer. Die Gründe dafür sind einfach. Die Beamten sind vom Bau nicht persönlich betroffen. Sie planen ja mit fremdem Geld und es kommt daher nicht so genau darauf an. Und wo viel Geld fließt, ist die Korruption nicht weit.
Die meisten Menschen suchen das Rathaus nur alle paar Jahre mal auf, wenn es darum geht, den Reisepaß oder Personalausweis zu beantragen. Autofahrer melden dort ihr Fahrzeug an. Aber damit hat es sich auch schon.
Der Bürger fragt sich, warum er für jede ihm von der Verwaltung aufgezwungene Dienstleistung hohe Gebühren zahlen soll, obwohl der Nettosteuerzahler außerhalb des öffentlichen Dienstes ohnehin schon alles bezahlt. Nämlich die Gehälter, Gebäude, Ausrüstung, Fahrzeuge, Dienstreisen, Energie, das Wasser, Inventar, Verbrauchsmaterial und was sonst noch so hinzukommt. Warum kostet also jeder Handschlag des Beamten zusätzlich Geld? Womit hat der Beamte das „verdient“? Was ist der Mehrwert?
Was kostet beispielsweise der Reisepaß – wobei es seit Monaten im Bürgerbüro ohnehin keine Termine zur Antragstellung gibt? Die Preise sind gestaffelt nach dem Alter des Antragstellers und der Anzahl leerer Seiten für Einreisestempel im jeweiligen Paß. Nämlich zwischen 37,50 Euro und 92 Euro.
Das ist schon ein Hammer. Denn in der Herstellung kostet das rote Büchlein als Massenprodukt höchstens ein bis zwei Euro. Für 16 zusätzliche leere Seiten im Paß werden 22 Euro verlangt. Eine schlichte Unverschämtheit bei dem Gedanken, daß im Schnitt jeder Einwohner Langenhagens, vom Säugling bis zum Greis, bereits 1200 Euro pro Jahr nur für die Gehälter der Verwaltung bezahlt.
Der Bürger und Souverän, der den Staat bezahlt und im Sinne der Verfassung eigentlich der Chef der Staatsbediensteten ist, wird im Gegenzug von den Staatsdienern inzwischen als Bittsteller und Büttel angesehen. Der Begriff „Behördenbelästiger“ ist mir schon vor Jahren zu Ohren gekommen.
Tatsächlich handelt es sich bei den Verwaltungsbehörden inzwischen um geschlossene Biotope, die ihre Aufgabe offenbar über weite Strecken darin sehen, den Bürger zu gängeln. Gern unnachgefragt geben sie den Bürgern „Tipps“, auf die diese gerne verzichten würden, aber trotzdem dafür bezahlen müssen. Und wenn es böse ausfällt, heißt es oftmals ohne tiefe Begründung: „Du darfst das nicht!“ Sowas nennt man wohl einen Nanny-Staat. Dabei haben sich die Behörden in weiten Bereichen selbst ermächtigt, die Aufgabenbereiche eigenständig erweitert und deswegen immer mehr Personal gefordert und auch bekommen. Sie legen die vorhandenen Gesetze für sich „richtig“ aus und lassen sich diese Auslegungen gelegentlich vom Verwaltungsgericht bestätigen. Die Richter ihrerseits glauben, die Fachverwaltung wird „es schon wissen“. Entsprechend fallen die Urteile aus. So dreht sich das Rad immer weiter. Neue Gesetze sind dafür nicht nötig, obwohl Brüssel obendrein und ausdauernd für Nachschub sorgt. Das alles hat inzwischen zu einer unübersehbaren Lähmung der Gesellschaft geführt.
Nun ist es aber so, daß jede gnadenlose Übertreibung das
nahende Ende in sich mittransportiert.
Die Themen lauten hier: Höchste Energiekosten, abgängige Infrastruktur, Geldentwertung und überbordende Sozialausgaben. Bereits bestehende Überschuldung der Kommunen – Länder und Bund sowieso. Firmeninsolvenzen führen zum Einbruch der Steuereinnahmen und gleichzeitig zur Vernichtung der Arbeitsplätze. Ausfälle durch erhöhte Krankenstände infolge der Corona-Impfungen sowie Probleme bei der Neueinstellung von geeigneten Bewerbern, weil die Schule auch nicht mehr das ist, was sie mal war – und weil versprochene Fachkräfte nicht kommen. Dafür gilt Deutschland als Einreiseland für den Islam. Mit der Masseneinwanderung folgt die Wohnraumknappheit und eine besondere Art schwerer Kriminalität.
Schon gegenwärtig liegt die Zahl der wertschöpfenden Nettosteuerzahler aus der freien Wirtschaft bei nur noch 15 Millionen Menschen mit stetig abnehmender Tendenz in Deutschland. Diese 15 Millionen müssen alle Ausgaben des Staates erwirtschaften. Die Beamtenbezahlung und Asylunterhaltung ebenso, wie die Kriegsförderung in der Ukraine. Da die Steuereinnahmen schon lange nicht mehr ausreichend sind, machen alle Verwaltungsebenen kräftig Schulden. Sie nehmen Hypotheken auf eine Zukunft auf, an die scheinbar viele nicht mehr so richtig glauben wollen. Gut ausgebildete Deutsche verlassen das Land.
Unser Staat hat also keine tragfähigen Fundamente mehr. Da
offenbar niemand in der Lage ist, hier kurzfristig und effektiv gegenzusteuern,
wird die Sache wohl böse enden.
Womit wir wieder beim 100-Millionen-Rathaus-Projekt wären. Es soll sich um eine Investition in die Zukunft handeln. Dafür werden die Kredite aufgenommen. Welche Zukunft ist aber gemeint?
Gerriet Kohls, Langenhagen
Hinweis auf POLITIK SPEZIAL (18.05.2025):
Deutschland eine TYRANNEI?! Markus Krall im Interview über die fatalen Entwicklungen
Reitschuster (27.05.2025): „Die wahren Nazis seid ihr“ – Anklage gegen die rot-grünen Ideologen
„… aber diese Vielfalt wird euch irgendwann so zu Füßen fallen, dieses Bunte, was Ihr immer so glorifiziert und wir sind bunt und wir sind toll und wir sind so vielfältig und bla bla bla. Irgendwann wird sie so bunt sein, dass Ihr in der Menge untergehen werdet und …“
Langenhagen. Darf eine Behörde alles wissen? Muß eine Behörde alles wissen, um die Amtestätigkeiten vollziehen zu können? Mindestens im Bezug auf das Meldewesen scheint die Stadtverwaltung Langenhagen davon ausgehen zu wollen.
Offenbar glauben die verwöhnten Beamten, daß der Bürger nur Pflichten hat und die Verwaltung nur Rechte.
Anlaß der Kritik: Seit Jahren fordert die Verwaltung gewohnheitsmäßig die Vorlage der Heiratsurkunde, wenn der Bürger einen neuen Reisepass beantragt. Die Heiratsurkunde wird gescannt und als Bilddatei im System abgespeichert.
Personenstandsfragen und deren Dokumente gehören jedoch als sensible Daten in den Vertrauensbereich des besonders verpflichteten Standesbeamten.
Die Meldebehörde, die bekanntlich sehr großzügig mit der Weitergabe der Bürgerdaten umgeht, ist da keineswegs die vertrauenswürdige Institution. Hinzu kommt, daß eine Behörde nur die Daten heranziehen darf, die zur Aufgabenerfüllung unbedingt erforderlich sind. Ein Übermaß ist unzulässig.
Dies bekümmert die Stadtverwaltung von Langenhagen aber nicht. Es interessiert dort niemand, daß hier massiv in das Bürgergrundrecht auf informationelle Selbstbestimmung, abgeleitet aus Artikel 2 des Grundgesetzes, eingegriffen wird. Grundrechtseingriffe darf der Staat und damit auch die Verwaltung Langenhagens nur aufgrund eines Gesetzes vornehmen. Eine solche gesetzliche Eingriffsbefugnis existiert aber nicht. Ganz im Gegenteil. Die Datenschutzvorschriften geben enge Grenzen vor und fordern „Minimalität“ bei der Datensammlung.
Es stellt sich also die Frage, warum die digitale Einbehaltung der Heiratsurkunde der Verwaltung so wichtig ist? Und dies ganz generell – auch von eingesessenen Bürgern, die bereits Reisepaß und Personalausweise von der Meldestelle in den Jahren zuvor erhalten haben. Was aktiviert die mit viel Mehraufwand verbundene Sammelwut?
Grundrechtseingriffe darf der Staat nur vornehmen, wenn die Maßnahme erforderlich, geeignet und verhältnismäßig ist. Fehlt nur ein Argument, so ist die Maßnahme rechtswidrig.
Für die Reisepaßbeantragung durch Bürger benötigt die Meldebehörde aber nicht den Besitz der Heiratsurkunde im eigenen Datenbestand. Das gescannte Dokument ist dafür schlicht nicht erforderlich. Das Handeln der Meldebehörde ist auch nicht durch ein Gesetz gedeckt. Das Handeln ist also rechtswidrig. Art. 20 Abs. 3 GG besagt: Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
Wer Verbotenes tut, kann unter Umständen bestraft werden. Es muß folgerichtig geprüft werden, ob die Stadtverwaltung Langenhagen Ordnungswidrigkeiten oder gar Straftaten begangen hat oder auch weiterhin begeht. Erforderlich ist ein Blick in die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und das Strafgesetzbuch (StGB).
Gerriet Kohls, Langenhagen
Quellen:
Art. 83 DSGVO Allgemeine Bedingungen für die Verhängung von Geldbußen
https://dsgvo-gesetz.de/art-83-dsgvo/
(Video mit einer Diskussion in lockerer Atmosphäre über die Lage Deutschlands, der deutschen Bürger, der total verfehlten Politik und ihrer verluderten Verwaltung. Informierte Bürger finden mit guten Entscheidungen private Wege aus einem Teil des vom Staat angerichteten Übels.)
Langenhagen. Die grün-linke Symbol-, Einwanderungs- und Klimaschutzpolitik ist am Ende. Politik und Verwaltung spalten seit Jahren die Gesellschaft und streben ständig nach Eigennutz. Nicht nur in Langenhagen, auch in der Region Hannover, auf Landes- und Bundesebene.
Der Bürger wird drangsaliert, bevormundet und auf alle erdenkliche Weise finanziell ausgebeutet. Wir leben in einem raffgierigen „Nanny-Staat“.
Parteien und Verwaltung belügen und betrügen die Einwohner.
In der Ortsratssitzung von Kaltenweide erklärte ein scheidender Beamter im Rückblick auf seine Dienstjahre, seine schönste Zeit war in der Baubehörde, denn „damals haben wir richtig viel Geld verdient!“ Bemerkenswert, denn ein Beamter erhält seine Beamtenbesoldung. Und ein Bauamt verdient kein Geld, sondern belastet den Bauherrn mit Gebühren für Dienstleistungen, die ihm per Gesetz oder Satzung zu seinem Nachteil aufgezwungen werden. Im Stadtrat Langenhagen möchte man zwar „nicht mit Nazis spazieren gehen“, aber sehr gerne das inzwischen knappe Steuergeld für eine ungeordnete Massenzuwanderung ausgeben – denn Langenhagen ist „ein sicherer Hafen“ und „wir haben Platz“! Fragt sich nur, wo denn und für welche Leute? Besonders zu erwähnen bleibt das „tolle“ Rathausprojekt. Die überbordende und übergriffige Verwaltung wächst und wächst und baut sich einen umfangreichen Rathausanbau für perspektivisch deutlich über einhundert Millionen Euro, obwohl die unsichere Kassenlage der Stadtverwaltung solch ein Projekt im Grunde schon seit Jahren nicht mehr erlaubt.
Die fanatische, aber sinnlose „Klimarettung“ hat binnen weniger Jahre dazu geführt, daß Industrien und manches Gewerbe schwer geschädigt wurden. Manche Unternehmer haben den Betrieb geschlossen oder sind rechtzeitig samt Firma ausgewandert. Nun steht auch der VW-Konzern auf der Kippe. Das von der Politik der Automobilindustrie aufgedrängte E-Auto-Experiment ist nämlich voll daneben gegangen. Die Standorte Wolfsburg und Hannover müssen sich auf Entlassungen von Arbeitnehmern vorbereiten. Viele VW-Beschäftigte wohnen auch in Langenhagen – statt auf ihre Steuern darf sich die Stadt Langenhagen nun auf Bürgergeldauszahlungen einstellen.
Sollte Dr. Markus Krall recht behalten, dann sind wir bereits für das kommende Jahr 2025 auf dem Weg von der bisherigen Inflation in die Deflation. Und dann wird es besonders schlimm für die Menschen. Dann stehen bei deutlich steigender Arbeitslosigkeit auch die bislang üppig fließenden Gelder aus dem Sozialstaat auf dem Spiel. Wie sich das auf die Wirtschafts- und Sicherheitslage in Deutschland mit den inzwischen über drei Millionen „Schutzsuchenden“ auswirken wird, werden wir erleben.
Ein Umsteuern der Politik ist nicht zu erwarten. Zudem ist der letzte dafür geeignete Termin bereits vor mehr als zehn Jahren abgelaufen. Die Politiker haben es verschlafen – oder steckt gar eine planvolle Absicht dahinter? Oft wird behauptet, in der Politik geschieht nichts zufällig. Also: Finis Germania? Finis EU?
Gerriet Kohls, Langenhagen-Kaltenweide
AUF1-Video mit Dr. Markus Krall (28.08.2024):
Die „Stunde Null“ rückt näher! „Wir werden Deutschland wieder aufbauen und fast alle Ministerien entsorgen!“
Compact-Interview mit Maria Sacharowa, der Sprecherin des russischen Außenministeriums (28.08.2024):
Die deutsche Regierung handelt gegen das eigene Volk. Deutschland führt mit den westlichen Staaten einen hybriden Krieg gegen Rußland. Die Deutschen graben sich ihr eigenes Grab, denn die Migrationspolitik Deutschlands ist eine Selbstmordtat. Der Blick auf den Zwei-plus-vier-Vertrag aus dem Jahr 1990 läßt Fragen aufkommen: Hält Deutschland sich an diesen Vertrag? Weitere Themen: Pandemie, Covid-Injektionen, Einfluß der NGOs, EU-Korruption bezüglich der US-Pharmariesen, Zensur der westlichen Massenmedien, Verhinderung alternativer Sichtweisen pp.
Compact.TV (05.09.2024) – VW-Beben: Habeck verhöhnt die Mitarbeiter
„VW hat sich auf die dummen Vorgaben der Poliitk eingelassen und voll auf die E-Mobilität gesetzt. Das hat weltweit kein anderes Unternehmen gemacht. Die Deutschland AG wird gegen die Wand gefahren. Wir blicken auf die politisch ideologisierte Grundorientierung ins Chaos.“
Die arg beschädigte Glaubwürdigkeit der Politik liegt nun vollkommen am
Boden. Ein Whistleblower aus dem Robert Koch-Institut (RKI) hat heute sämtliche
„Corona-Protokolle“ bis Sommer 2023 in komplett lesbarer Form geleakt.
Zu den Verführern, Erpressern und Tätern gehören auch die Medien (ZDF, ARD,
Zeitungen, Rundfunk) sowie die Behörden und Einrichtungen aller Art. Verwaltung
und Polizei haben ohne Rechtsgrundlagen völlig unverhältnismäßige Maßnahmen
gegen Einzelpersonen, Familien, Firmen, Vereinen pp. durchgeführt. Besonders
auch in Langenhagen!
Und nun stellt sich beweissicher heraus: Alles (!), alle Aussagen, alle
Maßnahmen wurden umgesetzt und auf den Weg gebracht aufgrund von Fakes, Lügen,
Willkür, Amtsanmaßungen, Drohungen…
Gerriet Kohls, 23.07.2024
Quellen:
Epoch Times (23.07.2024) – Aus Gewissensgründen: Whistleblower steckte ungeschwärzte RKI-Files durch.
AUF1.TV (23.07.2024) – Nachrichten AUF1 vom 23. Juli 2024
„Nachrichten AUF1“, präsentiert von Bernhard Riegler :
+ Prof. Homburg zu RKI-Files: Ohne die Lügen wäre der Lockdown nicht akzeptiert worden + Nun endlich öffentlich – RKI Files beweisen: So wurden Menschen in die Impfung getrieben + Die Systemmedien schauen weg – Wo waren ARD & Co bei der Pressekonferenz zu den RKI-Files?
AUF1.TV (24.07.2024) – Nachrichten AUF1 vom 24. Juli 2024
„Nachrichten AUF1“, präsentiert von Sabine Petzl:
+ RKI-Files: Lauterbach wollte unbedingt Kinder impfen – auch ohne Empfehlung und Zulassung! + Es ging nur um Profit – Dieser Pharmakonzern setzte den Corona-Booster durch + Sie haben alle mitgemacht! Und jetzt wollen die Systemmedien von den RKI-Files nichts wissen + Jurist Hannig: „Jens Spahn hat Pfizer bewusst unterstützt und sich dann bereichert“
AUF1.TV (24.07.2024) – Jurist Hannig: „Jens Spahn hat Pfizer bewusst unterstützt und sich dann bereichert“
Interview: Die Veröffentlichung der RKI-Protokolle, und zwar ungeschwärzt, brachte einen tiefen Einblick in Denken und Handeln von Politik und RKI, aber auch der STIKO. Es stehen Straftaten bis hin zu schweren Verbrechen im Raum. Die Grundfesten der deutschen Demokratie werden berührt.
„Es gab eben nie eine Pandemie im medizinischen Sinne, also im Sinne des
Notstands, sondern es gab nur eine Deklaration, eine politische Deklaration
einer Pandemie und die wurde dann beendet, als es politisch nicht mehr opportun
war.“
„All das ist schwerer Tobak.
Noch schwererer Tobak ist das Schweigen der großen Medien.
Wir haben es hier offenbar mit einer Art Corona-Omertà zu tun. Omertà bezeichnet den Schweigekodex der Mafia und ähnlicher krimineller Organisationen. Es bedeutet, dass Mitglieder und oft auch Außenstehende nicht mit Dritten kooperieren und über interne Angelegenheiten schweigen.“
Langenhagen. Nein, sowas eignet sich nicht als Aprilscherz. Was
Ahnungsvolle schon seit Beginn der Corona-Maßnahmen an befürchteten, verdichtet
sich in diesen Tagen nun auch regierungsamtlich scheibchenweise zur Gewißheit.
Impfungen, Masken, Betriebsschließungen, Homeschooling und private Kontaktverbote waren von Anfang an schlicht grundgesetzwidrig. Die Menschen wurden drangsaliert, isoliert und krankgemacht.
Die Maßnahmen waren keine medizinisch-fachlichen
Notwendigkeiten, sondern ganz alleine politischer Wille. Durchgesetzt und umgesetzt
wurde der politische Befehl unter massivem Rechtsbruch. Der dadurch ausgelöste
wirtschaftliche und menschliche Schaden ist unermesslich.
Und so viele haben dabei mitgemacht – in völlig verblendeter
Begeisterung und manche die Gunst der Stunde nutzend, in höchst krimineller
Absicht zur eigenen finanziellen Bereicherung.
Gerichtsurteile, die sich auf das politisch abhängige und
weisungsgebundene RKI und dessen falschen Aussagen und Gutachten stützen, um
die Maßnahmen für rechtens zu erklären, sind wertlos.
Die „nützlichen Idioten“ sind auch in Langenhagen tätig
geworden. Ganz vorneweg die Politik und Verwaltung – unterstützt von den politikabhängigen
HAZ-Medien und den willigen Staatskirchen beider Konfessionen. Ganz doll mit
der Maske im Gesicht mitmarschiert, sind auch die links-grünen Mitglieder und
Mitläufer der „Offenen Gesellschaft Langenhagen“. Allesamt offenbar manipulierte
arme Menschen ohne eigenes Denkvermögen.
Ganz besonders hervorgetan hat sich die SPD-Fraktion des
Langenhagener Stadtrates. Um die Demonstrationen von Maskengegnern zu
verhindern, wurde eigens eine entsprechende Satzung auf den Weg gebracht.
Begründet wurde die Satzung mit der Behauptung von Lügen, wie sich immer klarer
herausstellt. Hiergegen ergangene Bürgereinsprüche wurden seitens der
Verwaltung mit den politisch eingeführten Falschaussagen einfach vom Tisch
gewischt.
Nun ist der Scherbenhaufen angerichtet. Demokratie und
Gesellschaft sind schwer beschädigt. Das Vertrauen in Verwaltung und Politik
ist auf einem historischen Tiefpunkt angelangt.
Das alles läßt sich mit „Entschuldigungen“ nicht mehr reparieren. Die
Verantwortlichen müssen nicht nur aus den Ämtern entfernt werden – sie gehören
angeklagt! Und zwar vor noch herzustellenden ordentlichen und wirklich
unabhängigen Justizinstitutionen. Denn leider sind auch die deutschen Staatsanwaltschaften
politisch weisungsgebunden und selbst höchste Gerichte in diesem Lande nicht
wirklich frei.
Gerriet Kohls, Langenhagen
Hier zum Thema aktuelle Quellen:
Multipolar (18.03.2024): „Es soll hochskaliert werden“. (Hier lohnt sich auch ein Blick in die Leserkommentare):
Langenhagen. Der Rat der Stadt muß sich für eine neue Personalie entscheiden. Da wird den in Fragen der Personalentwicklung zumeist unbedarften Ratsmitgliedern wieder eine schwierige Entscheidung seitens der Verwaltung zugemutet. Oder vielleicht auch nicht?
Da der Linkspolitik und Verwaltung inzwischen alles zuzutrauen ist, nur nichts Uneigennütziges, will ich nachfolgende Gedanken formulieren:
Wenn ich für eine Stellenbesetzung sehr viele Bewerbungen habe, so ist zu erwarten, daß die besten drei Bewerber bezüglich ihrer Merkmale wie Leistung, Eignung und Befähigung so dicht beieinanderliegen, daß eine Auswahl nicht leicht fällt. Fällt die Auswahl aber doch leicht, könnte (wieder) der Versuch einer Manipulation vorliegen. Um den externen Entscheidungsträger von der Richtigkeit meines Wunschkandidaten zu überzeugen, stelle ich diesen Wunschkandidaten in jene Auswahlgruppe, die ich mit zwei weiteren Kandidaten aus dem hinteren Mittelfeld ergänze.
Und wieder sind es drei Frauen, die von der Verwaltung den Ratsmitgliedern für das vorgesehene Amt vorgeschlagen wurden. Da stellt sich doch die Frage: Will die Stadtverwaltung weiterhin über anstehende Probleme reden oder sollen Probleme gelöst werden? Mit dieser Frage spiele ich an auf die Erkenntnisse und das Buch von John Gray, „Männer sind anders. Frauen auch.“
Ja, und wo sind die männlichen Bewerber und wieviele waren es und auf welchen Plätzen landeten diese im internen Ranking der Verwaltung? Und wie steht es mit der Residenzpflicht? Es darf doch erwartet werden, daß der Beamte der Besoldungsgruppe B 3 den Wohnsitz in Langenhagen nimmt, um vor Ort zu sein und um sich so mit Herz und Verstand für die Stadt seiner Wahl einsetzen zu können. Der gewesene Stadtbaurat hat das ja anders gehalten und das Geschehen von außen betrachtet – frei nach dem Grundsatz, wer führen will, muß frei von Arbeit, sprich unnötiger Belästigung (?) sein! Ganz sicher macht es einen Unterschied, ob ich für meinen städtischen Arbeitgeber jeden Tag eine lange Anreise absolviere, um mit ihm über seine Probleme zu sprechen, oder ob ich mit den Einwohnern der Stadt zusammenlebe und diese Probleme tagtäglich selbst erfahren und erdulden muß, um sie mit Engagement zu lösen. Ich erinnere an die Hochwasserlage vor wenigen Wochen. Polizei und Feuerwehr waren tagelang im Einsatz, viele Menschen verzweifelten angesichts der Wassermengen in den Kellern und anderswo und von der Verwaltungsleitung der Stadt Langenhagen, der zuständigen und gesetzlichen Gefahrenabwehrbehörde, war niemand zu sehen und zu hören.
Und wie sieht es mit der Parteiferne, insbesondere mit der Ferne zum linken (SPD)-Weltbild der von der Verwaltung bevorzugten Dame aus?
Ich verweise hier auf den Art. 33 GG. Dieser verleiht jedem Deutschen ein grundrechtsgleiches Recht für den Zugang zu jedem öffentlichen Amt. Siehe auch: Dreizack-Beitrag vom 11. Oktober 2023 mit dem Titel: „Verwaltungsamt nur für SPD-Mitglied?“
Langenhagen. Es geht um die IGS Langenhagen. Laut „Echo“
wandten sich frühere Lehrkräfte der IGS mit einem „Brandbrief“ an Rat und
Verwaltung der Stadt Langenhagen.
Da die aktiven verbeamteten Lehrer eine gewisse politische
Zurückhaltung wahren müssen, wurden die Pensionäre an den Start gebracht. Mit
Hinweis auf das (großzügig ausgestattete) neue Gymnasium verlangen auch sie für
die IGS eine entsprechende „finanzielle und bauliche Gleichbehandlung“. Gefordert
wird die „uneingeschränkte Umsetzung des Raumkonzepts“.
Die in der Mehrheit rot-grün eingestellte Lehrerschaft erntet nun die Früchte der von ihnen seit Jahrzehnten mitgetragenen linken Politik. Denn so langsam geht dem Staat das bislang viele Geld der gebeutelten Steuerzahler aus. Nicht nur die „Ereignisse der jüngsten Pandemie und der Krieg in Europa“ zeitigen ihre weitreichenden Folgen, wie die CDU antwortete.
Gnadenlos werden Unsummen für politische Unsinnigkeiten aus
dem Fenster geworfen; Gelder, die zwangsläufig woanders fehlen. Gleichzeit
werden damit die Fundamente von Staat und Gesellschaft unterminiert. Und das
alles auch noch unter großem Beifall nicht zuletzt von politisierenden Lehrern.
Es sind die vielen kleinen Aktionen und die großen, bis hin zur
ungehinderten Masseneinwanderung aus aller Welt und zur Kriegsbeteiligung Deutschlands
in der Ukraine gegen Rußland, die so zerstörerisch wirken.
„Unser“ Bildungssystem wurde u.a. beschädigt von der mehrfach „reformierten“ Rechtschreibreform. Von der Frühsexualisierung und Gendermainstreaming. Von der Regenbogenbewegung bis „Fridays for Future“, Geschichtsklitterung mit anerzogenem deutschen Selbsthaß und Klimawandelschwachsinn. Hinzu kommen die inzwischen „bunten“ Schülergesellschaften mit einer teilweisen „speziellen Sozialisation“ und Lehrer, die nicht nur die Schüler in ihren Klassen, sondern über diese die Eltern zu Hause gleich miterziehen wollen. Politische Indoktrination gehört aber nicht zum schulischen Bildungsauftrag.
Gibt es einen Weg zurück?
Die Forderungen aus dem „Brandbrief“ lassen erkennen, daß
die Unterzeichner die Lage in Langenhagen und ganz Deutschland, sogar in
Europa, verkennen. Womit sie allerdings nicht alleine sind.
Als Pensionäre hätten sie die zeitliche Muse und eigentlich
auch den nötigen Verstand, um auf die Dinge zu schauen. Kleiner Auszug:
Wer Kindern und deren Eltern ständig Zukunftsängste einjagt und eine
familienfeindliche Politik, inklusive „Gen-Spritzen und Maskentragen“, unterstützt,
braucht sich über die negative Bevölkerungsentwicklung nicht zu wundern. Die
(ur‑)deutsche Frau ist bei einer Geburtenrate von 0,9 Kind(ern) angelangt. Zur
„Arterhaltung“ wäre eine Geburtenrate von 2,1 nötig.
Wer die absichtlich herbeigeführte Kinderlosigkeit durch unkontrollierte
Zuwanderung aus unkompatiblen Kulturen ausgleichen möchte, wird den bisherigen
Staat zerstören.
Wer den Klimawandelunsinn befördert und es toll findet,
Atomkraftwerke abzuschalten und damit eine DeIndustriealisierung vorantreibt,
sorgt für weniger Geld in den Staatskassen.
Wenn dazu noch ein unnötiger Krieg zum Vorteil eines
korrupten Regimes geführt wird, wird mit den gelieferten Panzern das
investierte Geld schlicht verbrannt. Hinzu kommt die auf lange Zeit angelegte
Vollalimentierung angeblicher Kriegsflüchtlinge, die per FlixBus regelmäßig ins
„Kriegsgebiet“ fahren und keineswegs nur aus der Ukraine stammen.
Auf Langenhagen bezogen ist übrigens der Neubau des Rathauses für eine in
weiten Teilen bereits überbordende und mit mehr oder meist weniger Sachverstand
ausgerüsteten und damit in die privaten und wirtschaftlichen Belange der Bürger
hineinregierende Verwaltung offenbar wichtiger, als eine geeignete Schule für
die Kinder der Steuerzahler zu bauen. Auch so wird Zukunft verspielt.
Steuergeld wird ohne Sinn und Verstand und sogar unter Rechtsverstößen verbraten. Da zu viele zu lange dabei mitmachten, ist auch die Euro-Währung mit nun steigender Inflation ins Wanken geraten. Insgesamt sehe ich kein wirksames politisches Handeln zur Umkehr. Ein ernsthaftes Gegensteuern würde zudem etliche Jahre benötigen, um erste Wirkungen zu zeigen.
Weil der von Linken beklatschte Gesellschaftswandel ungebremst weitergeht, steht insbesondere für die Beamten noch viel mehr auf dem Spiel. Woher soll auf Dauer ein gesellschaftlich und wirtschaftlich heruntergewirtschafteter Staat das Geld für Pensionen und Rentenzahlungen nehmen? Wenn es noch schlimmer kommt: Wird ein islamisch-sozialistischer Staat, der keine Industrie mehr hat und bald fünfmal am Tag betet, viel Wert darauf legen, eine bis dahin mit üppigen Pensionen ausgestatteten Beamten- / Lehrerschaft mit Geld zu versorgen?
Pensionierte Lehrer hätten allen Grund darüber nachzudenken, wie die eigene und die nahe Zukunft ihrer jungen Kollegen wohl aussehen könnte. Eine „Gleichstellung“ der IGS mit dem bereits fertiggestellten Gymnasium dürfte wohl das kleinere Problem sein.
Gerriet Kohls, Langenhagen
Zur Erweiterung des geistigen Horizonts des angesprochenen
Kreises verweise ich auf das folgende Taschenbuch:
Roman „Unterwerfung“ von Goncourt-Preisträger Michel Houellebecq
theGermanz vom 18.08.2023 – CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann:
«Wir sind nicht nur der kranke Mann Europas, sondern laut Internationalem Währungsfonds der kranke Mann der Welt», sagte Linnemann. Der IWF habe prognostiziert, dass die Bundesrepublik unter den großen Industriestaaten weltweit das einzige Land sei, dessen Wirtschaft in diesem Jahr schrumpfen werde. «Alle anderen Länder wachsen.»
Eichenallee in der Nähe des Achtminutenweges in Kaltenweide.
Kaltenweide. Ein schöner Sommermorgen mit Sonnenschein. Ich
bin mit dem Fahrrad über die Autobahnbrücke in Richtung Grüngut-Annahmestelle
gefahren. Es geht weiter in Richtung Achtminutenweg und Kananoher Forst.
Anfang Juni steht die Natur in voller Kraft. Die fleißigen Landwirte haben ihre Äcker sorgsam bestellt. Der Raps ist inzwischen verblüht und zeigt viele grüne Schoten. Vor allem aber sehe ich Getreidefelder in der mit Büschen und Bäumen und Eichenalleen sowie anschließendem Wald strukturierten Landschaft. Die fachkundige Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen mit blühenden Ackerrandstreifen bieten auch vielen Tierarten ein Auskommen. Heute Morgen beobachte ich Nilgänse, Kiebitze, Hasen, Rehe und balzende Lerchen. Aber es gibt auch Fasanen und Rebhühner, Gänse, Kraniche, Reiher, Fuchs und Dachs und vieles mehr.
Zu anderen Tageszeiten nutzen Jogger und Hundeführer diese
Wege. Aber so gut wie nie sehe ich Familien, die mit Kindern unterwegs sind. Schulklassen
schon mal gar nicht. Dabei bietet dieses Areal zwischen Flughafen und
Bissendorfer Moor soviel sehenswertes. Naturnahe Flächen mit einer
unübersehbaren Vielfalt an Pflanzenarten und die dazugehörige Insektenwelt. Rinder,
Schafe, Pferde, Alpaka und dazu Federvieh auf den hofnahen Grundstücken; Störche
auf den Horstmasten. Wer mit offenen Augen unterwegs ist, findet einen kostenlosen
Tierpark vor.
Im krassen Gegensatz zu dieser Bestandsaufnahme steht die allgegenwärtige und öffentliche Panikmache in Sachen politischer „Menschenschutz“. Wer gegen den Anbau von Gen-Mais in der Landwirtschaft ist, aber auf die Corona-Gen-Spritze für Menschen drängt, will ebenso betrügen wie jene Parteien und Ratsleute, die einen Klimanotstand proklamieren. Unter anderem mit dem sogenannten „1000-Bäume-Programm“ wird den Bürgern ein Theater vorgespielt. Diese Ratsleute wissen wohl nicht, daß Langenhagen bereits über einen großen Bestand an zum Teil sehr alten Buchen und Eichen verfügt. Und diese Bäume gibt es, weil die Generationen vor uns diese Bäume bis heute haben stehen lassen. Deswegen bedarf es keiner von einer wirren Politik und Verwaltung formulierten Baumschutzsatzung oder gar Klimaschutzsatzung.
Gerriet Kohls, Kaltenweide
Nachtrag vom 11.07.2023:
Seeadler in Kaltenweide
Kurz nach Sonnenaufgang fahre ich heute mit dem Fahrrad in die Natur. Ein schöner Sommertag steht in Aussicht. Ich überquere den Achtminutenweg und fahre weiter in Richtung Waldweg. Die Sonne steht kurz über dem östlichen Horizont am Himmel, als ich an einem Maisfeld vorbeifahre. Welch ein Spektakel! Ich stelle das Fahrrad ab und beobachte, keine hundert Meter entfernt, durch das Fernglas eine gemischte Gruppe großer Vögel auf der Heuwiese am Rande des Maisfeldes, die eine aufgeregte Aktivität zeigen. Es sind mehrere lärmende Kolkraben, vier rote Milane und, welch eine Seltenheit – ein Seeadler. Mit seinem mächtigen Schnabel zerlegt er ein Stück Fleisch, das er mit den Fängen hält. Welch ein Anblick! Schließlich findet sich auch noch ein neugieriger Rotfuchs ein, der zunächst einen deutlichen Abstand zu den Vögeln einhält. Der Grund für diese ungewöhnliche Versammlung liegt in dem dort angelegten Luderplatz. Vögel und Fuchs holen sich die Reste vom abgelegten Wildfleisch. Nach einiger Zeit erhebt sich der Seeadler und streicht mit seiner imposanten Flügelspannweite in Richtung Wald ab. Ich beobachte durch das Fernglas, daß der Adler sich am Waldrand in einer hohen Baumkrone niederläßt.