Langenhagen. Die bereits vollgefressene und überdehnte Stadt-Verwaltung
Langenhagens giert nach noch mehr Fläche. Jetzt hat sie ein Auge auf die
ehemalige Landes-Schornsteinfegerschule in der Nähe des Rathauses geworfen; auf
ein seit drei Jahren weitgehend ungenutztes Gebäude, obwohl das Rathaus aktuell
bereits einen riesigen neuen Anbau erhält.
Wir können feststellen: Das einzige was in Deutschland noch wächst ist die
Bürokratie. Während eine unakzeptable Kriegsbeteiligung einhergeht mit der
gezielten Zerstörung der deutschen Energieversorgung, wird der immer kleiner
werdende Kreis der Nettosteuerzahler endgültig „ausgequetscht wie eine Zitrone“,
wie es selbst Bundeskanzler Merz kürzlich formulierte.
Eine Verwaltung, die nur noch als Bremse für eine
wirtschaftliche Entwicklung auftritt und den Bürger gängelt wo es geht und
dabei durch eine bemerkenswerte Unfähigkeit in der Rechtsanwendung auffällt, auch
deshalb ständig Hilfe durch Gutachter von außen benötigt, gehört auf ein Viertel
der Kopfzahl dezimiert und nicht gepäppelt.
Zudem: Wie überall in Deutschland läuft auch die
Langenhagener Stadtkasse in eine hohe Überschuldung hinein. Es ist der Politik
„gelungen“, Deutschland nachhaltig zu beschädigen. Das fünfte Jahr ohne
Wirtschaftswachstum. Steuern und Abgaben werden ständig erhöht. Die
Autoindustrie bricht zusammen. Die energieintensive Produktion verlässt das
Land. Qualifizierte Betriebsangehörige ziehen mit. Im Gegenzug erhält
Langenhagen „Neubürger“; demnächst sogar mit der Landesaufnahmeeinrichtung. Der
proklamierte „Sichere Hafen“ steigert unaufhörlich die Sozialausgaben und
verringert die Steuereinnahmen. Das alles ficht eine unbekümmerte Verwaltung
nicht an, die glaubt, dass alles so weitergehen kann wie bisher.
Warnung an junge
Leute:
Wer einen Berufseinstieg sucht oder in der Verwaltung noch „jung geblieben“
ist, sollte sich beruflich schnell was anderes suchen, als unbedingt den
öffentlichen Dienst in Verwaltungsstrukturen. Vor allem in Deutschland wird
noch ausgeblendet, welche fulminante Entwicklungen auf dem Gebiet der
Künstlichen Intelligenz (KI) vor sich gehen.
Computer und KI werden 90 Prozent der Verwaltungsbediensteten überflüssig
machen. Und das sehr viel schneller, als sich das die trägen Leute in den
betroffenen Institutionen überhaupt vorstellen mögen. Begriffe wie „Berufsbeamtentum“
und „Besitzstandswahrung“ und ähnliches Gedöns sind Begriffe und Vorstellungen
aus einer inzwischen verflossenen Zeit. Diese Heimat war gestern!
Gerriet Kohls, Kaltenweide, 16.03.2026
Ergänzend: Verwaltung und Politik in Langenhagen beweisen eine ausgemachte Lernresistenz und eine bemerkenswerte Unfähigkeit auch nur ein wenig in die Zukunft blicken zu können. Dabei liegen schon lange viele Fakten offen auf dem Tisch. Ein Innehalten ist bei den entscheidenden Personen aber nicht im Ansatz zu erkennen. Ich verweise auf meinen folgenden Dreizack-Beitrag, der fast vier Jahre zurück liegt:
Gasspeicher leeren sich zusehends – Füllstand bei 26 Prozent
Die zweigeteilte Wetterlage
in Deutschland hat dazu geführt, dass nicht soviel Gas verbraucht worden ist,
wie zu befürchten war. Allerdings gibt es überhaupt keinen Grund zur
Entwarnung. Im Gegenteil.
Die Gaskavernen sind nur noch zu 26 Prozent gefüllt. Das ist der
Durchschnittswert aller Gaskavernen in Deutschland. Es gibt aber einige
Gasspeicher, die deutlich darunter liegen oder sogar schon leer sind. Dies
führt zu einem regionalen Ungleichgewicht.
Ein Auffüllen der
Speicher ist derzeit kaum möglich.
Tatsache
ist, dass die Norwegen-Pipelines bereits unter Hochdruck fahren. Mehr geht
nicht. Dieses Gas wird bereits für den täglichen Verbrauch benötigt.
Die LNG-Terminals können auch nicht ausreichend liefern, weil die erhofften
Gaslieferungen aus den USA stocken. Die USA frieren selbst. Die wenigen
Gastransportschiffe, die uns erreichen, benötigen eine lange Entladezeit, denn
das flüssige Gas wird eigentlich mittels Meerwassereinsatz gasförmig gemacht.
Das Wasser ist bei uns gegenwärtig eiskalt und deswegen dauert der Vorgang
länger. Der Ostsee-Hafen Mukran auf Rügen ist zudem vollständig zugefroren.
Die Gaslieferungen, die aus den Niederlanden vorgesehen waren, stehen auf der
Kippe. Denn die Niederländer haben noch deutlich weniger Gas in ihren Kavernen
als wir.
Lieferverträge, die Robert Habeck mit Katar geschlossen hat, laufen erst im
kommenden Sommer an.
Kernenergie und Kohlekraftwerke wurden beseitigt
Deutschland hat sich aus der Kernkraft verabschiedet und deshalb 17 Atomkraftwerke in den vergangenen Jahren stillgelegt. Die Kühltürme des Atomkraftwerks Grundremmingen in Bayern wurden am 25. Oktober 2025 gesprengt. Hinzu kommt, dass auch etliche Kohlekraftwerke stillgelegt wurden. Das teure Steinkohle-Kraftwerk Hamburg-Moorburg war nagelneu und leistungsfähig. Es existiert nicht mehr. Es wurde auf Veranlassung der Politik zerstört.
Gas und Strom sind
existentiell
Da Haushalte und Industrie neben Gas auch elektrische
Energie benötigen, ist es unausweichlich geworden Gaskraftwerke zur
Stromerzeugung einzusetzen. Bedacht werden muss, dass rund die Hälfte des Gasverbrauchs
in Deutschland durch die Industrie in Anspruch genommen wird. Die Industrie
benötigt zudem eine ununterbrochene Versorgung mit elektrischer Energie. Wind-
und Solaranlagen fallen diesbezüglich im Winter zur sicheren Energieversorgung
zu oft aus. Also kommt es auf Gaskraftwerke an, die zusätzlich den Gasverbrauch
steigern.
Ostsee:
Nordstream-Pipeline muss aktiviert werden
Aber woher das Gas nehmen? Es gibt nur einen gangbaren und
möglichen Ausweg. Dieser ist nicht praktisch, sondern lediglich durch den
verkorksten politischen Willen deutscher Politiker verbaut.
Es handelt sich um die noch intakte und unter Gasdruck stehende Röhre der sabotierten
Nordstream-Pipelines in der Ostsee. Präsident Putin hat mehrfach darauf
hingewiesen, dass Russland nach wie vor bereit und in der Lage ist, Deutschland
und damit Europa mit Gas zu versorgen. Es gibt aufgrund der bestehenden
Lieferverträge sogar die Zahlungsverpflichtung Deutschlands an Russland.
Deutschland bezahlt also, lehnt aber die Abnahme des Gases ab.
Putin bezeichnete das politische Verhalten der verantwortlichen Politiker in
dieser Frage sogar als schizophren. Denn die EU-Staaten importieren noch immer
10 Prozent des benötigten Gases aus Russland. Entweder über den Transport durch
Gastanker oder über die Turkstream-Pipeline, welche über die Türkei und den
Balkan nach Ungarn verläuft. Aber die direkte und einfachere Lieferung über die
Ostsee wird abgelehnt.
Darauf muss sich die
Bevölkerung einstellen
Zwar
ist der nun vorliegende Gasmangel durch die kälteren Wintertemperaturen
verschärft worden, weil die Haushalte mehr heizen müssen. Aber auch wenn die
Temperaturen jetzt steigen sollten, wird es uns nicht mehr vor den Konsequenzen
retten.
Die deutschen Gasspeicher sind am heutigen Tage im Durchschnitt und regional unterschiedlich nur noch zu etwa 26 Prozent gefüllt. Täglich werden je nach Witterung bis zu einem Prozent des Gases entnommen. Bei einem Stand von unter 20 Prozent muss die Regierung die Gasmangellage feststellen. Die Bundesnetzagentur hat dann für eine Gaszuteilung zu sorgen, die zuerst die Industrie betrifft. Auch ohne das Erreichen dieser willkürlich festgesetzten Marke kommt es schon zu Ausfällen und Schäden. Es bedarf einer immer größer werdenden Kraftanstrengung, um die netzgebundenen Systeme in Funktion zu halten.
Die Gas- und Stromnetze stehen in Deutschland aufgrund der durch die Politik herbeigeführten Lage unter Stress. Aufgrund der niedrigen Füllstände in den Gasspeichern kann es zu einem Gasdruckabfall in den Leitungen kommen, weil sich die Entnahmegeschwindigkeit aus den Speichern verringert. Dadurch stehen automatische Abschaltungen bei den Verbrauchern im Raum. Ohne Gas gibt es keinen Strom. Ohne eine sichere Stromversorgung lässt sich die Netzfrequenz nur schwer aufrecht erhalten. „Flatterstrom“ kann zu Stromausfällen in Städten und Regionen führen. Ohne Gas entfallen auch bestimmte Produkte der Chemieindustrie, die das Gas als Ausgangsstoff benötigt. Zum Beispiel bei der Herstellung von Düngemitteln für die Landwirtschaft oder der Kunststoffproduktion. Lieferketten sind bedroht. Arbeitnehmer betroffener Betriebe werden dann pausieren müssen. Energiekosten werden deutlich steigen. So gut wie jeder Bürger wird einen wirtschaftlichen Schaden erleiden – spätestens mit der Energiekostenabrechnung im kommenden Jahr.
Das
Verhalten der Bundesregierung halte ich für verantwortungslos. Die Gaslage muss
benannt und offen angesprochen werden.
Es
bleibt jetzt die Forderung:
“Die Nordstream-Pipeline muss aktiviert
werden!“
Gerriet
Kohls, Langenhagen, 09.02.2026
Weitere Hinweise:
POLITIK SPEZIAL (12.02.2026) – Energiealarm: Leere Speicher in Europa – Stefan Spiegelsperger über die aktuelle kritische Situation
Deutscher Wetterdienst – Temperaturen in Langenhagen im Januar 2026
An Rat und Verwaltung in Langenhagen Bürgerfragestunde vom 19.01.2026
Am Sonnabend, den 17.01.2026, wiesen die Daten der Bundesnetzagentur zu den deutschen Gasspeichern einen Füllstand von nur noch 43 Prozent aus. Das sind ungefähr 110 TWh. Zum Vergleich: Der Füllstand Mitte Januar der vergangenen Jahre lag zwischen 70 und 80 Prozent.
Im Winter wird deutlich mehr Gas verbraucht als permanent in das Netz eingespeist wird. Die fehlenden Mengen werden den Gasspeichern entnommen. Deutschland hat im vergangenen Jahr 2025 insgesamt rund 864 TWh an Erdgas verbraucht.
Der Gasverbrauch im Januar 2026 wird voraussichtlich über 4 TWh pro Tag liegen. Bei einer Kälteperiode über mehrere Wochen mit Temperaturen bei minus 5 Grad Celsius steigt der Gasverbrauch auf 4,8 TWh. Und das steht uns in Aussicht.
Im Durchschnitt eingespeist werden über die Norwegen-Pipelines pro Tag ca. 1,3 TWh. Die EU-Nachbarländer liefern Gasmengen in der Höhe von 0,4 TWh/Tag. Seeschiffe beliefern uns mit LNG-Gas vor allem aus den USA im Umfang von 0,3 TWh/Tag.
Wir können also von einer durchschnittlichen täglichen Befüllung des Gasnetzes von 2 TWh ausgehen. Zeitgleich werden bei einer Kälteperiode bis zu 4,8 TWh pro Tag verbraucht. Ein Mehr von 2,8 TWh, die den Gasspeichern entnommen werden.
Da unsere Gasspeicher nur circa 110 TWh beinhalten und wir mit einem Überverbrauch von 2,8 TWh kalkulieren müssen, kommen wir auf eine Reichweite des vorhandenen Gases von (110 / 2,8 ) rund 40 Tagen. Also reicht das Gas nur noch bis spätestens Ende Februar.
Erheblich verkürzt wird die angenommene Reichweite des Gases aber dadurch, daß das aktuell in den Kavernen gespeicherte Gas aus Gründen der Sicherheit der Gaskavernen nicht vollständig entnommen werden darf. Zudem verlangsamt sich die Entnahmegeschwindigkeit bei sinkendem Inhalt ab weniger als 20 Prozent Füllstand. Das kennen wir von Propangasflaschen her, die langsam zur Neige gehen. Hinzu kommt, daß Deutschland nicht nur Gas aus Nachbarstaaten erhält, sondern Gas auch an Nachbarstaaten (weiter)liefert.
Kein Gas bedeutet auch, daß die Versorgung mit elektrischer Energie gefährdet ist. Nachdem die einschlägige Politik alle Kernkraftwerke und einige Kohlekraftwerke in Deutschland gesprengt hat, sind als Ersatz Gaskraftwerke installiert worden. Denn die sogenannte „Alternative Energie“ liegt im Winter auch am Boden. Bei einem Gasausfall wird es deswegen vielerorts auch keinen elektrischen Strom geben.
Diese Ausgangslage führt zu folgenden Fragen: Hat sich die Stadtverwaltung auf diesen Sachverhalt eingestellt? Gibt es ausgearbeitete Notfallpläne für den Fall einer Gasmengenzuteilung oder eines Komplettausfalls der Gasversorgung? Weiter für mich als Bewohner des Weiherfeldes: Ist die Versorgung der Haushalte durch die Fernwärme gesichert? Welche höheren Kosten sind durch die politisch herbeigeführte Gasmangellage für Privathaushalte und Gewerbe zu erwarten? Wurden seitens der Verwaltung bereits Absprachen mit der Energie-Projektgesellschaft Langenhagen mbH (EPL) getroffen?
Gerriet Kohls, Kaltenweide
Auch interessant mit Blick auf einen möglichen Gasnotstand:
Gasreserven unzugänglich Rund zehn Prozent der europäischen Gasreserven lagern in unterirdischen Kavernen im Westen der Ukraine, in der Anlage Bilche-Volytsko-Uherske bei der Stadt Lemberg. Durch russische Luftangriffe auf die ukrainische Infrastruktur vom 10. Januar 2026 wurden die Befüllungs- und Entnahmeanlagen mittels Oreschnik-Rakete zerstört. Damit sind diese europäischen Gasreserven mindestens für Monate unzugänglich gemacht worden. Die Motive zur Gasspeicherung im Kriegsland? – siehe Berliner Zeitung vom 12.06.2023:
Gasspeichern droht Leerstand Weil die Gasspeicher kaum gefüllt wurden, hat die Merz-Regierung angeblich „geprüft“, aber dann doch nicht gehandelt: „Auch Deutschlands größter Gasspeicher in Rehden, Niedersachsen, steht nahezu leer. Kaum jemand will derzeit Gas einlagern. Die Gasspeicher-Krise verschärft sich zunehmend.“ Dies wusste die Berliner Zeitung bereits am 17.06.2025:
Wetteronline.de – Temperaturradar / Wettertrend für 16 Tage (meldet frostige Temperaturen bis in den Februar hinein) – https://www.wetteronline.de/
Energie-Projektgesellschaft Langenhagen mbH (EPL) (Ansprechpartner für Kunden zu Fragen der Energieversorgung und Preisgestaltung) – https://www.epl-energie.de/
Nachtrag Youtube-Videos zum Thema vom 23.01.2026:
Rekordtief: Gasspeicher sind bedrohlich leer – Experte erklärt warum | NIUS Live vom 23.01.2026
Instabiles Stromnetz 2025?+++Redispatch und EEG Konto 2025? Wie teuer wars?
An Rat und Verwaltung in Langenhagen Bürgerfragestunde in der Ratssitzung vom 15.12.2025
Fluglärm – Eingriff in betriebswirtschaftliche Angelegenheiten
Als Bürger Langenhagens fordere ich den Rat und die Verwaltung der Stadt Langenhagen auf, jegliche dirigistische Eingriffe in die betriebswirtschaftlichen Angelegenheiten des Flughafens Langenhagen zu unterlassen. Deutschlands Wirtschaft stagniert oder schrumpft seit vier Jahren. Die Gründe verursachen alleine Politik und Verwaltung. Sie beteiligen sich an einem fremden, teuren und nicht gewinnbaren Krieg, lassen Gasleitungen und Kernkraftwerke sprengen und geben Unsummen für weitere schwachsinnige, ideologische, gesellschafts- und wirtschaftsfeindliche Vorhaben aus. Ich verweise auf die gehabten völlig überzogenen und verfassungswidrigen Corona-Maßnahmen. Zu diesen „Vorhaben“ gehören Replacement und Resettlement vorwiegend von Personen aus dem Maghreb und dem arabischen Raum sowie der grundsätzliche Verzicht auf Einreisekontrollen. Das alles beschädigt nicht nur Deutschland in den Grundfesten. Seit Jahren beklagt sich die Wirtschaft über eine nicht mehr zu bewältigende Gesetzesflut und eine übergriffige Verwaltung, die gerne in unternehmerische Entscheidungen hineingrätscht. Anstatt die Wirtschaft zu stützen, werden ihr ständig neue Brocken vor die Füße geworfen. Mit dem Verbot oder der Einschränkung der Nachtflüge für den Flughafen in Langenhagen verhält es sich ebenso. Der Flughafen muss rentabel bleiben. Er sichert direkt und indirekt viele Arbeitsplätze und sorgt so auch für Steuereinnahmen der Stadt Langenhagen. Die Politik in Langenhagen hat in den letzten Jahren bereits dumme Entscheidungen in Serie getroffen. Die Lernkurve der Leute in Rat und Verwaltung bleibt flach. Aktionen wie die Einführung der Bettensteuern und die Erhöhung von Hunde- und Grundsteuern werden die Stadtkasse nicht retten. Nur eine gesunde Wirtschaft erzeugt einen Mehrwert. Unser Flughafen ist Bestandteil langer Wertschöpfungsketten der hiesigen und überregionalen Wirtschaft. Innerhalb der EU befindet sich insbesondere die deutsche Wirtschaft durch politische Entscheidungen auf einem absteigenden Ast, um nicht zu sagen: Deutschland sieht sich im freien Fall. Das muss nicht noch durch Entscheidungen in Langenhagen beschleunigt werden. Rat und Stadtverwaltung Langenhagen haben bereits ganz andere, gravierende Sorgen, als unbedingt ein Nachtflugverbot am Flughafen Langenhagen durchzusetzen. Der Bürger wartet auf das Aufwachen der Verantwortlichen in Politik und Verwaltung.
Kaltenweide. Das war am gestrigen Sonnabend eine echte Trauerveranstaltung. Der Rahmen war feierlich wie immer. Die Feuerwehr war angetreten, Fackeln beschienen die Szenerie und eine kleine Blaskapelle rahmte die abgelesenen Reden von Pastorin und Ortsbürgermeister Langrehr ein. Die zivile Zuhörerschar belief sich leider auf nur wenige Personen. Die Erlebnisgeneration des letzten Krieges ist bereits abgetreten und das Interesse an dieser Gedenkveranstaltung in der mittlerweile multikulturellen Gemeinde offenbar nicht mehr vorhanden.
Der Inhalt beider Reden, die entsprechend lustlos vorgelesen
wurden, war wohl von zentraler Stelle zu diesem Zweck den Rednern als Vorlage zur
Verfügung gestellt worden.
Der Volkstrauertag scheint in Langenhagen-Kaltenweide aus
der Zeit gefallen zu sein. Wo kein betroffenes Volk mehr ist, ist auch keine
Trauer für die „in den Weltkriegen und den Kriegen unserer Zeit verstorbenen
Menschen“ (Zitat Langrehr) vorhanden.
Alleine der Duktus, die Auslassungen und die verwendeten Begriffe der Redner verschleierten die tatsächliche Brutalität und das Drama des Krieges als Umstand, im dem „Menschen“ lediglich „verstorben“ sind. Letztlich gedenken wir nach Meinung der Redner der Opfer überall auf der Welt – wir denken auch an die, die erst in jüngster Zeit durch „Gewalt ums Leben“ kamen. Hingewiesen wurde auf die aktuellen Opfer in der Ukraine, Gaza, Tschad und Sudan. So gesehen, kann die ganze Menschheitsgeschichte betrauert werden. Der Sinn des Volkstrauertages wird auf diese Weise vollkommen entleert.
Der Volkstrauertag (Heldengedenktag) ist aber den deutschen,
gefallenen Soldaten des 1. und 2. Weltkrieges gewidmet. Und diese sind auch
nicht einfach nur im gegebenen Umfeld „verstorben“, sondern sie sind oft in jungen
Jahren zu Millionen auf vielfältige Weise gefallen: Im Panzer erstickt und verbrannt,
durch Bomben, Granaten und Mienen zerfetzt oder im sinkenden U-Boot ertrunken.
Andere sind an der Front verhungert und erfroren – ohne Nachschub, ohne
Hoffnung und oft weit von der Heimat entfernt.
Das alles fällt den linken Rednern natürlich nicht ein. Denn
für Linke gibt es keine deutschen Opfer mit ihren schlimmen Schicksalen wie Tod
und schwerste Verwundungen, die die betroffenen Familien tief erschütterten und
endlosen Schmerz und Verzweiflung über sie brachten – die übrigens bis heute
nachweisbar sind und nachhaltig wirken. Psychologen sprechen hier von
transgenerationale Traumata.
Gerriet Kohls, Kaltenweide
Es geht auch anders:
Junge Freiheit (16. November 2025) – Interview zum Volkstrauertag
Mit fast 102 Jahren ist er einer der letzten Veteranen des Zweiten Weltkriegs:
Kurt Schornsheim überlebte nicht nur die Schrecken der Kämpfe, sondern auch den
Alptraum der amerikanischen Rheinwiesenlager. Zum Volkstrauertag erzählt der
ehemalige Gefreite der Kriegsmarine von seinen erschütternden Erlebnissen. Auszug
aus dem Interview:
„Schornsheim: Nein, ich bin für Verteidigung, aber
gegen Krieg. Und wie jetzt von einem Krieg gegen Rußland gesprochen wird, das
ist doch Wahnsinn! Die Leute, die es forcieren, haben keine Ahnung, was Krieg
bedeutet. Ich sehe auf meine alten Tage mit Entsetzen, wie heute die Lektion,
die wir 1945 gelernt haben, von Politikern und Medien vergessen wird. Das hätte
ich nicht für möglich gehalten!“
Nachtrag vom 17.02.2026: Was wissen wir wirklich über die Geschehnisse am Ende und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bezogen auf Deutschland und deutsche Opfer? Der Sieger schreibt die Geschichte. Aber die wahren Ereignisse und Geschehnisse lassen sich nicht für ewig verschweigen. Mit der Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8./9.5.1945 war das Leiden nicht vorbei. Ganz im Gegenteil, für deutsche Menschen fing es erst richtig an. Das Internet und liberalere Gesetze als in Deutschland und Österreich eröffenen Quellen, die früher verschlossen blieben. Die HELLSTORM-Dokumentation in zehn Sprachen verschweigt nichts! Siehe:
An Rat und Verwaltung in Langenhagen
Bürgerfragestunde vom 03.11.2025
Klimaschutz? Rat und Verwaltung
schädigen den Bürger massiv.
Als Bürger
Langenhagens fordere ich Rat und Verwaltung auf, alle Bestrebungen und
Maßnahmen, die im weiteren und engeren Sinne unter dem Stichwort „Klimaschutz“
laufen, sofort einzustellen.
Der oberste Klima-Guru Bill Gates ist von der Klima-Ideologie abgerückt und
behauptet nun das Gegenteil von früheren Aussagen. Offensichtlich hat er genug
Geld mit dem Klimaschwindel ergaunert.
Es war von Anfang an naiv zu glauben, dass das für die
Pflanzenwelt lebenswichtige Spurengas Kohlendioxid (CO2) ein Hebel sein könnte,
um das Weltklima zu beeinflussen. Dass der „Klimaglaube“ so weit um sich
greifen konnte, beweist nur, wie wenig sich viele Menschen dem eigenständigen
Denken hingeben.
Für jene Menschen, die es einfach nicht wahrnehmen wollen: Einen Klimawandel
gibt es. Er findet im Tageslauf und von Monat zu Monat im Jahreslauf statt.
Darüber hinaus in längeren Perioden durch kosmische Gegebenheiten. Alle
denkbaren Wetterlagen finden zeitgleich auf der Erde statt. Der fokussierte
Blick auf die heimische Region ist also nicht vollständig.
Fakt bleibt: Es gibt keinen Klimawandel, der von Menschenhand beeinflussbar
wäre. Auf ein bestimmtes Ziel hin ausgerichtet schon mal gar nicht. Wer etwas
anderes behauptet, der liegt falsch. Derjenige unterstützt die Angstmache mit
den Klimalügen. Der Mensch hat sich seiner verändernden
Umwelt anzupassen – nicht das Klima dem Menschen!
Die Klimalügen und die parallel dazu staatlicherseits
gefahrenen Coronalügen haben das Leben und Wirtschaften in der Stadt
Langenhagen während der vergangenen Jahre massiv beschädigt – und sie schädigen
das Wirken der Bürger, ob privat oder gewerblich, weiterhin.
Anstatt die Bürger für unsinnige (Klimaschutz-) Maßnahmen
finanziell auszuquetschen, ist ihnen weitgehende Autonomie zu gewähren. Einen
Nanny-Staat braucht niemand. Bürokratieabbau
und weitgehende Einsparungen innerhalb der Verwaltung haben an erster Stelle zu
stehen. Das Geld ist bei den Bürgern besser aufgehoben.
Ich fordere alle Ratsmitglieder und alle Verwaltungsbediensteten auf, endlich zur Zurückhaltung zu kommen und, soweit es dem einzelnen Mitglied aufgrund der persönlichen Verfassung möglich ist, den Verstand zum Wohle des Bürgers einzuschalten. Dafür wurden Sie in den Rat gewählt und dafür werden Sie, die Leute in der Verwaltung, vom Steuergeld des Bürgers bezahlt.
Gerriet Kohls
Nachtrag vom 12.11.2025:
Reitschuster.de – Der Flop von Belem (plus Kommentare)
Langenhagen. Die Zusammensetzung der Einwohnerschaft in
Langenhagen war Thema im Sozialausschuss des Stadtrates vom 7. Oktober.
Das Echo von Sonnabend, 25. Oktober, brachte folgende Überschrift auf der
zweiten Seite: 18,73 Prozent der
Langenhagener haben keinen deutschen Pass.
Diese Überschrift ist schon irreführend und im Text geht es unklar weiter. Denn es wird einerseits mit Prozentzahlen und andererseits mit absoluten Zahlenangaben gearbeitet. Wer es mit dem schnellen Kopfrechnen „nicht so hat“, erfasst die Aussagen nicht.
Im Gegensatz zum Personalausweis gibt es keine „Passpflicht“ in Deutschland. Zum Reisen innerhalb der EU reicht der Personalausweis aus.
Gemeint ist wohl, dass diese schlappen 19 Prozent (Echo: 10712 Einwohner) der Bewohner Langenhagens keine deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Jeder fünfte Einwohner in Langenhagen ist also ein Ausländer.
Aber es gibt auch noch jene Ausländer, die einen deutschen Pass erhalten, ihren ursprünglichen Pass aber nicht abgegeben haben. Diese DoppelpassInhaber werden im Echo mit 7505 Personen angegeben. Das sind rund 13 Prozent der Einwohner.
Diese Zahl dürfte jedoch höher liegen, weil die Verwaltung
nur auf die Daten des Einwohnermeldeamtes zugreifen kann. Wenn ein
„Eingedeutschter“ während eines Heimaturlaubes außerhalb der EU sich einen
neuen Pass vom dortigen Bürgermeister ausstellen lässt, erfährt die deutsche
Behörde nichts davon.
Auch ohne familiäre Auslandsbeziehungen ist es möglich, sich
einen weiteren Pass „zu besorgen“. Internet und Bücher geben dazu die
Anleitung.
In Langenhagen wohnen offiziell gegenwärtig circa 57000 Menschen. (Ein Prozent sind also 570 Einwohner)
Folgende Tabelle ergibt sich aus den gerundeten obigen
Daten:
Status:
Einwohner:
In Prozent gerundet:
Ausländer
10700 Personen
19 %
Doppelpass- Inhaber
7500 Personen
13 %
„Alte Langen- hagener“
38800 Personen
68 %
Gesamtein- wohnerschaft Langen- hagens
57000 Personen
100 %
Ausländer und DoppelpassInhaber machen also bereits 32 Prozent der Einwohnerschaft in Langenhagen aus. Verwässert wird die Zahl der „Alten Langenhagener“ durch die nicht erfasste Anzahl jener eingebürgerten und ehemals ausländischen Personen, die keine andere außer der deutschen Staatsbürgerschaft besitzen. Oft Menschen, die seit Jahrzehnten in Deutschland leben und vollkommen integriert sind. In der Kategorie „Alte Langenhagener“ finden sich aber auch die inzwischen möglich gewordenen „Turbo-Einbürgerungen“ von sogenannten Ortskräften aus Afghanistan und „Interessenten“ aus anderen Ländern weltweit. Politisch ist diese „Tarnung“ durchaus gewollt. Denn Deutschland soll möglichst ohne Widerstand aus der Bevölkerung „bunter“ werden.
Welche Folgen zeitigt aber die Zuwanderung so vieler Ausländer in kurzer Zeit in ein bislang gewachsenes Gemeinwesen wie die Stadt Langenhagen? Dies ist doch eine drängende Frage und diese Frage wird seitens der Politik und der Verwaltung beharrlich ausgeblendet. Weggucken hat jedoch nicht die Wirkung, dass die Probleme verschwinden.
Prof. Dr. Jürgen Poeschel lehrte an der Universität Oldenburg im Fach „Politische Theorien“. Eine seiner Kernaussagen zur kulturfremden Einwanderung lautete: Wenn eine Gemeinschaft 10 % bis 15 % kulturfremde Menschen aufnimmt, beginnt die Gemeinschaft instabil zu werden.
Diese Menge hat die politische Kommune Langenhagen schon längst überschritten.
Die offenen Grenzen mit der illegalen Zuwanderung aus aller Welt sind das eine Problem für Deutschland. Die tatsächliche Gefahr geht von der Demographie aus. Ein Blick in die Kreißsäle offenbart die wahre Lage. Schulklassen mit nur noch wenigen, originär deutsch sprechenden Kindern, nehmen deutlich zu. Das aktuell so heiß diskutierte „Stadtbild“ wird sich sehr rasch noch deutlicher ändern. Denn die für Deutsche auf den Kopf gestellte Alters- bzw. Bevölkerungspyramide wird zunächst die „Omas gegen Rechts“ und ihre Altersgenossen aus eben diesem Bild entfernen.
Gerriet Kohls, Kaltenweide
Beitrag:
Krall & Bubeck: Patzelt warnt – Deutschlands Eliten in der Sackgasse
Themen u.a. im Video: Warum Bildung, Wirtschaft & Sozialstaat gleichzeitig scheitern. Migration ohne Integration – die tickende Sozialbombe.
Die Bürger sind nicht dumm, sie sind auch nicht politisch unmündig, sie werden jedoch falsch informiert und auf die falsche Spur geführt. Wem wichtige Informationen vorenthalten werden, der kann keine richtigen Entscheidungen für sich, seine Familie und die Gesellschaft treffen.
Seit mindestens zwei Jahrzehnten laufen politische Entscheidungen in Deutschland gegen das ureigene Interesse des Bürgers. Seit zehn Jahren geschieht dies ganz massiv. In den vergangenen fünf Jahren wurden mit Absicht Schäden durch die Politik verursacht, die nicht mehr beseitigt werden können.
Die Menschen in Deutschland, sogar in fast allen EU-Staaten, müssen sich darüber im Klaren werden, dass sie auf absolut mehr Eigenverantwortung setzen müssen.
„Vater Staat“ und seine Medien betrügen und belügen die Menschen. Hier liegt auch der Kern einer ausgemachten Demokratiefeindlichkeit.
Im Dreizack-Beitrag vom 14. August 2025 habe ich unter der Überschrift „Die Ferien sind vorbei“ eine ganze Reihe von Youtubern aufgelistet, die sich kritisch, oft ironisch, mit der aktuellen Politik auseinandersetzen. Siehe:
Nun werde ich einige alternative Medien benennen, die deutschsprachige Informationen im TV-Format darbieten. Der aufgeklärte Bürger schaut hier und nicht mehr bei ARD und ZDF.
Gerriet Kohls, Kaltenweide, 05.09.2025
Alternative deutschsprachige TV-Medien:
AUF1.TV – das Medium aus Österreich mit Studio in Berlin.
Das Format stellt wochentäglich nach 18.00 Uhr die aktuellen Nachrichten zur Verfügung und bedient den gesamten deutschsprachigen Raum.
Langenhagen. Nicht nur die Ferien sind vorbei, vorbei ist es
auch mit der Lügerei, Täuscherei und den Fälschungen in Politik und
Verwaltungen. In den Institutionen selbst wird man das noch nicht so sehr
spüren – aber die Wende hat begonnen. Die Menschen wehren sich!
Es ist das Faktische, die Realität, das Spürbare, das
Sichtbare, all das, was sich nicht mehr schönreden läßt.
Das jahrelang verteilte Betäubungsmittel der sogenannten öffentlich-rechtlichen Medien zeigt immer weniger an Wirkung. Die Menschen lassen sich nicht mehr so leicht belügen, denn der Schmerz nimmt stetig zu.
Und es gibt freiheitsliebende und furchtlose Menschen, die sich das Wort nicht verbieten lassen. Sie legen ihre Finger in die offenen Wunden der deutschen Staatsrealität. Sie sind die wahre Opposition und die wahre Demokratie im Lande.
Gerriet Kohls, Kaltenweide, 14.08.2025
Nachfolgend will ich einige von diesen Menschen sprechen lassen (ohne Wertung und Rangfolge). Sie pflegen zumeist ihre eigenen Blogs (u.a. Videokanäle auf Youtube) und haben eine große Zuschauer- und Zuhörerreichweite, die gerne auch die eingestellten Beiträge kommentieren:
Rathaus Langenhagen. Sapperlot! Da hat die Verwaltung schon wieder richtig einen rausgehauen. Am Tage nach der Ratssitzung erhielt ich einen Ablehnungsbescheid seitens des Bürgerbüros. Einen stümperhaften, einfachen Brief mit Rechtsbehelfsbelehrung. Unterschrieben vom Leiter des Bürgerbüros, Herrn Gandenberger.
Herr Gandenberger teilt mir darin mit, dass die gescannte Kopie meiner Heiratsurkunde nicht aus dem Datenbestand der Verwaltung entfernt wird. Wörtlich:
Die digitale Speicherung des Dokuments „Heiratsurkunde“ ist nach den genannten Regelungen gesetzlich vorgesehen. Aus diesem Grund lehnen wir Ihren Antrag auf vorzeitige Löschung ab.
Herr Gandenberger lügt hier gleich zweimal. Der § 3 BMG (Bundesmeldegesetz) erlaubt nicht die Speicherung des „Dokuments Heiratsurkunde“. Zweitens habe ich keinen Antrag auf „Vorzeitige Löschung“ gestellt.
Was von Beginn an illegal war, bedarf keinen Antrag des Bürgers auf Löschung. Die Verwaltung selbst ist für einen ordnungs- und gesetzmäßigen inneren Zustand der Behörde verantwortlich.
Fassungslos blicke ich seit über zwei Jahren auf ein erbärmliches Behördenhandeln. In welchem intellektuellen Zustand befindet sich die Leitungsebene der Stadtverwaltung? Eine sichere Rechtsanwendung und der normale Menschenverstand gehören nicht zu den hervorstechenden Eigenschaften dieser Leute.
Das Bürgerbüro ist hier die Fachbehörde. Herr Gandenberger ist der Leiter.
Aber er ist nicht alleine. Was können diese Leute, was wissen diese Leute, was machen diese Leute, wenn mal „Dienst“ ist? Wie wäre es mit der Anschaffung von Gesetzeskommentaren und einer Steigerung der Lesekompetenz? Dann würde sich nämlich folgendes feststellen lassen: Der § 3 Abs. 1 BMG spricht von Daten und die zum Nachweis ihrer Richtigkeit erforderlichen Hinweisen. Diese dürfen von der Meldestelle gespeichert werden. Hinweise in diesem Sinne sind Fristen- oder Quellenangaben, jedoch keine kompletten Urkunden, die als Bilddateien abgelegt werden.
Herr Gandenberger, ich fordere die Stadtverwaltung zum x-ten Mal auf, die Bilddatei meiner Heiratsurkunde aus der DVA zu entfernen und mir den Vollzug mitzuteilen.
Gegen den von Ihnen formulierten grundlegenden Unsinn werde ich keine Klage vor dem Verwaltungsgericht erheben. Dazu habe ich im Moment keine Zeit und keine Lust. Zudem, was gesetzlich eindeutig geregelt ist, braucht nicht in jedem Einzelfall eine richterliche Bestätigung. Es braucht nur Leute, die Gesetze lesen können. Keine Leute, die den größten Stuß in die Gesetze hineininterpretieren, so wie es gerade mal gebraucht wird.
Gerriet Kohls, 20.07.2025
Auszug aus einem Kommentar zu § 3 BMG:
„Auch wenn das Melderegister kein öffentliches Register ist, verlangen schon allein die schutzwürdigen Belange des Betroffenen, dass die über ihn gespeicherten Informationen richtig und vollständig sind und ihre Richtigkeit im Zweifel von der Meldebehörde nachgewiesen werden können. Daher erfasst die Speicherung nach § 3 Abs. 1 BMG nicht lediglich die aufgezählten Daten, sondern auch die „zum Nachweis ihrer Richtigkeit erforderlichen Hinweise“. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um die Benennung von Urkunden und anderen Nachweisen mit Bezeichnung der ausstellenden Behörde (z. B. aus den Personenstandsbüchern) oder des Gerichts (mit Aktenzeichen und Tag der Ausstellung) sowie den Tag des Ereignisses, die Rechtswirksamkeit der Änderung oder die Angabe von Fristen.“