Schornsteinfegerschule: Verwaltung will viel mehr Platz

Langenhagen. Die bereits vollgefressene und überdehnte Stadt-Verwaltung Langenhagens giert nach noch mehr Fläche. Jetzt hat sie ein Auge auf die ehemalige Landes-Schornsteinfegerschule in der Nähe des Rathauses geworfen; auf ein seit drei Jahren weitgehend ungenutztes Gebäude, obwohl das Rathaus aktuell bereits einen riesigen neuen Anbau erhält.
Wir können feststellen: Das einzige was in Deutschland noch wächst ist die Bürokratie. Während eine unakzeptable Kriegsbeteiligung einhergeht mit der gezielten Zerstörung der deutschen Energieversorgung, wird der immer kleiner werdende Kreis der Nettosteuerzahler endgültig „ausgequetscht wie eine Zitrone“, wie es selbst Bundeskanzler Merz kürzlich formulierte.

Eine Verwaltung, die nur noch als Bremse für eine wirtschaftliche Entwicklung auftritt und den Bürger gängelt wo es geht und dabei durch eine bemerkenswerte Unfähigkeit in der Rechtsanwendung auffällt, auch deshalb ständig Hilfe durch Gutachter von außen benötigt, gehört auf ein Viertel der Kopfzahl dezimiert und nicht gepäppelt.

Zudem: Wie überall in Deutschland läuft auch die Langenhagener Stadtkasse in eine hohe Überschuldung hinein. Es ist der Politik „gelungen“, Deutschland nachhaltig zu beschädigen. Das fünfte Jahr ohne Wirtschaftswachstum. Steuern und Abgaben werden ständig erhöht. Die Autoindustrie bricht zusammen. Die energieintensive Produktion verlässt das Land. Qualifizierte Betriebsangehörige ziehen mit. Im Gegenzug erhält Langenhagen „Neubürger“; demnächst sogar mit der Landesaufnahmeeinrichtung. Der proklamierte „Sichere Hafen“ steigert unaufhörlich die Sozialausgaben und verringert die Steuereinnahmen. Das alles ficht eine unbekümmerte Verwaltung nicht an, die glaubt, dass alles so weitergehen kann wie bisher.

Warnung an junge Leute:

Wer einen Berufseinstieg sucht oder in der Verwaltung noch „jung geblieben“ ist, sollte sich beruflich schnell was anderes suchen, als unbedingt den öffentlichen Dienst in Verwaltungsstrukturen. Vor allem in Deutschland wird noch ausgeblendet, welche fulminante Entwicklungen auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI) vor sich gehen.
Computer und KI werden 90 Prozent der Verwaltungsbediensteten überflüssig machen. Und das sehr viel schneller, als sich das die trägen Leute in den betroffenen Institutionen überhaupt vorstellen mögen. Begriffe wie „Berufsbeamtentum“ und „Besitzstandswahrung“ und ähnliches Gedöns sind Begriffe und Vorstellungen aus einer inzwischen verflossenen Zeit. Diese Heimat war gestern! 

Gerriet Kohls, Kaltenweide, 16.03.2026   

Ergänzend: Verwaltung und Politik in Langenhagen beweisen eine ausgemachte Lernresistenz und eine bemerkenswerte Unfähigkeit auch nur ein wenig in die Zukunft blicken zu können. Dabei liegen schon lange viele Fakten offen auf dem Tisch. Ein Innehalten ist bei den entscheidenden Personen aber nicht im Ansatz zu erkennen.
Ich verweise auf meinen folgenden Dreizack-Beitrag, der fast vier Jahre zurück liegt:

http://derdreizack.de/weder-einen-rathausbau-noch-eine-neue-igs-wird-es-geben/

Und hier ein weiterer Beitrag zum Rathaus-Projekt:

http://derdreizack.de/palazzo-protzo-der-verwaltung/

Autor: GKohls

Gerriet Kohls, M.A. 30855 Langenhagen-Kaltenweide